WfO weiht Bücherhaus ein

Im Beisein von Stadtbürgermeister Walter Jertz und zahlreichen Gästen wurde am Altenzentrum das Oppenheimer Bücherhaus eingeweiht. „Seit heute ist Oppenheim um eine kleine Bildungseinrichtung reicher“, meinte Torsten Kram, Vorsitzender der Wählergruppe „Wir für Oppenheim“ (WfO), in seiner Begrüßung. 

„Wer lesen kann, ist im Vorteil“, zitierte Kram bei seiner Ansprache eine bekannte Redewendung und stellte dabei fest: „Lesen bildet und erweitert den Horizont. Und Bücher sind das zentrale Medium dazu!“ Er wies auf jüngste Statistiken hin, nachdem „trotz Instragram und Netflix“ fast 40 Prozent der Jugendlichen täglich oder mehrmals in der Woche in einem Buch lesen. Ein Wert, der seit 20 Jahren konstant sei. Nur 16 Prozent gelten als Lesemuffel. Rund ein Drittel gibt an, Bücher im Freundeskreis zu tauschen oder auszuleihen. Und genau hier setzt die WfO mit der Idee eines Bücherhauses an. 

Bereits in den 1990er Jahren etablierten sich die ersten Bücherschränke in Deutschland. Diese kostenlosen „Freiluft-Bibliotheken“ oder auch „Bücher-Tankstellen“ genannt, bieten seither jedem die Möglichkeit, Bücher anderen Lesern anzubieten oder sich selbst welche zum Lesen mitzunehmen. „Ob man sie zurückbringt, behält oder tauscht entscheidet am Ende jeder Nutzer selbst“, so WfO-Stadträtin Gabriela Richter, die sich künftig um die Einrichtung kümmert. „Den Ort habe man gewählt, weil er zentral gelegen, leicht erreichbar und genügend Nutzer aus allen Altersklassen im Umfeld hat“, ergänzt die Beigeordnete und WfO-Kollegin Ulrike Franz.

WfO-Vorsitzender Torsten Kram dankte allen Beteiligten. Der künftigen „Bücherschrankpatin“ Gabriela Richter, die sich bereits als „Bücherwurm“ des Altenzentrums einen Namen gemacht hat und gemeinsam mit Ulrike Franz die Idee konkret werden ließ. Er dankte dem Bauhof der Stadt Oppenheim, der gegen Rechnung für das Fundament sorgte. Und nicht zuletzt dem WfO-Bautrupp aus Volker Schütz, Thomas Pfeifer, Wolfgang Raber und Jörg Ladiges, der sich federführend auch noch um den Innenausbau kümmerte. Finanziert wurde das Projekt aus gespendeten Sitzungsgeldern der WfO-Stadträte und dem Ausschussmitglied Maria Schaad. „Wir hoffen für die Zukunft auf reges Interesse und viel Spaß beim Lesen und Tauschen“, so Kram abschließend.

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