„Wir für Oppenheim“ weiter auf Erfolgskurs

Rückblick, Ausblick und Vorstandswahlen standen auf der Agenda einer gutbesuchten Mitgliederversammlung der Wählergruppe „Wir für Oppenheim“ (WfO). Bei den Vorstandswahlen im Amt bestätigt wurden Torsten Kram (Vorsitzender), Wolfgang Raber (Stellvertreter), Gabriela Richter (Kasse), ebenso Maria Schaad, Helga Schmadel, Volker Schütz, Bianca Quessel und Petra Kuon. Neu im Vorstand sind Viola Kern (Schriftführerin) sowie Uli Jäger, Kerstin Thieme-Jäger, Frank Hartmann, Eugen Birnbaum, Manuela Gabel und Andi Spira. Kassenprüfer sind Christoph Tornier und Stephan Arnold.  

In seinem Rechenschaftsbericht hob WfO-Chef Torsten Kram die Aktivitäten der letzten zweieinhalb Jahre hervor: „Wir sind fest in der Stadt verankert, zeigen Präsenz, wurden bei den Stadtratswahlen 2024 mit 29,8 Prozent erneut stärkste Kraft und stellen mit Stephan Arnold den Ersten Stadtbeigeordneten“, so Kram. Zu den Aktivitäten gehörten die Betreuung des Bücherhauses, die Teilnahme an jährlichen Veranstaltungen wie Aktion sauberes Wäldchen, Rhine clean up day oder der Gedenkfeier für die Kornsandopfer sowie an Kundgebungen gegen Rechtsextremismus in Nierstein und Mainz.

Die frühere Kinder- und Jugendsprechstunde der Stadt oder Workshops wie „Gut Leben und Wohnen im Alter“ gehen auf WfO-Initiativen zurück. Fest im Kalender verankert sind die jährliche Ausgabe der WfO-Zeitung „Auslese“, der WfO-Stand auf dem Weihnachtsmarkt und das WfO-Adventsfenster. 2024 habe man von den LandMenschen die Organisation der Oppenheimer Adventsfenster übernommen und auch 2025 wieder mitorganisiert. Gute Resonanz verzeichneten Veranstaltungen wie „WfO vor Ort“ in der Neustadt, der Muttertagsplausch oder das Whisky-Tasting.

Die siebenköpfige WfO-Fraktion mit Sprecher Torsten Kram, Petra Kuon, Viola Kern, Isabelle Küster, Maria Schaad, Helga Schmadel und Volker Schütz hat in den Stadtrat zahlreiche Anträge eingebracht wie zu „Altersgerechtes Leben und Wohnen“, Glasfaserausbau, Programm Natürlicher Klimaschutz, Offensive Zebrastreifen bzw. Anfragen zu Carsharing, Wertstoffhof oder Hochwasser- und Starkregenkonzept.  

Erster Beigeordneter Stephan Arnold, der 2024 das Amt von Helga Schmadel übernommen hatte, stellte seine Aktivitäten vor, darunter Projekte wie den Vereinsentdeckertag, barrierefreie Führungen oder einen Käsemarkt. Als besonderen Erfolg nannte Arnold die Lichtperformance zu Silvester mit der Hochschule Mainz anlässlich des Jubiläums 800 Jahre Oppenheimer Stadtrechte.  

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für einen neuen Wertstoffhof aus und beschlossen die Spende einer Sitzbank.  

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